Achtsamkeit für ein erfolgreiches, fokussiertes und glückliches Leben

Die 5 effektivsten Tipps für ein glückliches Leben.

Geht es Dir auch so wie mir derzeit- jeder Tag ein Wettrennen, kaum Zeit zwischendrin mal inne zu halten und eine Pause einzulegen. Nein- noch vorm Aufstehen die ToDo-Liste im Kopf durchgehen, ein Kaffee zum Wachwerden; Frühstück fällt wieder aus. Bevor die Warteschlange im Supermarkt in Coronazeiten zu lang wird, schnell los. Kaum zurück und die Einkäufe verstaut, noch schnell die Spülmaschine an vor dem ersten Telefonat mit der Firma, dann kurz den Trockner ausräumen, zwischendrin ein Zoommeeting mit einem Kunden und natürlich haben die Kinder wieder Hunger „Mama, nicht schon wieder Nudeln“….! 

Was ein Pensum. All das läuft bei uns inzwischen total unbewusst ab. Wir stressen uns selbst und wollen alles immer schneller und effizienter erledigen- und das bitteschön auch noch perfekt. Dabei erkennen wir überhaupt nicht, dass all der Stress unsere Produktivität und Leistungsfähigkeit mindert. 

Achtsamkeit – was ist das?! Und wie um Himmels Willen soll ich das auch noch in meinen Tagesablauf reinbekommen?

Im folgenden Text erfährst du, wie du Achtsamkeit lernen kannst, um fokussierter im Alltag zu werden, mehr Freude zu spüren und die Momente im Hier und Jetzt zu leben.

Los geht’s – anbei die 5 effektivsten Tipps für ein glückliches Leben. 

Was ist Achtsamkeit und warum ist sie so wichtig?

Achtsamkeit bedeutet, in die Stille zu gehen und gewisse Dinge nicht mehr zu bewerten.

„Der Weg zu allem Großen geht durch die Stille.“ Friedrich Nietzschke 

Sich auf den eigenen Atem zu konzentrieren und die Gedanken nur zu beobachten.Alle Gedanken, die uns in den Kopf kommen, können wir mit der Zeit wertungsfrei an uns vorbeiziehen lassen. Dadurch können wir in unserer Ruhe bleiben, werden glücklicher und nehmen Gefühle gelassen hin.

Achtsamkeit in Zeiten von Corona

Während dieser Krisenzeit ist es besonders ratsam, Angstgefühle aus einer beobachtenden Position heraus anzunehmen, um sie dann vorüberziehen zu lassen.

Die 5 Achtsamkeit-Tipps für Dich

  1. Bodyscan

Setze oder lege dich bequem hin und schließe die Augen. Gehe in Gedanken von der Zehenspitze bis zum Scheitel jede Partie deines Körpers durch. Konzentriere dich darauf, alle Regionen gezielt zu entspannen. Atme dabei ruhig ein und aus. Am besten machst Du diese Übung zu deinem täglichen Morgenritual – bevor das Hamsterrad  sich überhaupt drehen kann.

  1. Meditation

Setze dich aufrecht mit geradem Rücken auf ein Kissen oder auf den Boden. Schließe die Augen und atme jeweils vier Sekunden ein und vier Sekunden aus. Konzentriere dich nur auf deinen Atem und auf deinen Herzschlag. Anfangs werden deine Gedanken häufiger abdriften. Lenke deinen Geist dann sanft und ohne Vorwürfe zurück zu deinem Atem. Dies ist eine schöne Pause nach dem Mittag oder vielleicht lieber am Abend, wenn Du besser zur Ruhe kommen kannst. Eine ganz tolle App für das tägliche Meditieren ist 7Mind.  Sie führt dich Schritt für Schritt durch deine ersten. Mit Kursen wie Schlaf, Stress, Konzentration oder Glück kannst du die Themen vertiefen, die dir am wichtigsten sind.

  1. Bedürfnisse erkennen

Höre in dich hinein und nimm wahr, was du gerade in diesem einem Moment brauchst. Frage dich bei bestimmten ToDos, ob das nun wirklich gerade so dringend sein muss, oder vielleicht auch bis später warten kann.

Frage dich auch immer wieder, ob du etwas gerade wirklich willst, oder ob es nur aus Gefälligkeit, Pflichterfüllung oder Routine passiert.

  1. Gehmeditation

Gehe ganz langsam und synchronisiere deinen Atem mit deinen Schritten. Achte dabei genau auf deine Bewegungen, um in deine innere Mitte zu kommen. Ich bin ein Podcast Fan von Laura Marina Seiler. Sie hat für die Coronazeit eine tolle Gehmeditation für Dich aufgenommen. Hör doch mal rein.

  1. Bewusst essen

Nimm Dir Zeit zum Essen. Decke Dir den Tisch, mach eine Kerze an, lege Dein Telefon weit weg, genieße den Anblick deines Tellers, iss langsam und bewusst, kaue jeden Bissen mindestens 20 Mal, bevor du ihn schluckst. Konzentriere dich genau auf den Geschmack und die Konsistenz deines Essens. Atme zwischendurch immer wieder tief und langsam ein und aus. Noch schöner ist es, wenn Du in Gesellschaft isst, doch Achtung – bleibe trotz angeregter Gespräche mit deiner Konzentration bei Dir und Deinem Geniessen.

Wie Du mehr Achtsamkeit in Deinen Alltag einfließen lässt

Gewohnheiten lassen sich schwer ändern. Mach Dir nicht zu viel Druck, sondern gehe Schritt für Schritt und beginne erst einmal, dich und Deine Gewohnheiten zu beobachten. Stell Dir vor, Du blickst aus der Vogelperspektive auf Dich herab, wie Du wieder im Hamsterrad steckst. Wenn Dir dies bewusst wird, kannst Du die nächsten Schritte gehen:

  • Beginne gleich morgens nach dem Aufwachen damit, mehr Achtsamkeit in deinen Alltag zu integrieren.
  • Anstatt gleich aufs Smartphone zu sehen und dich zu stressen, mach lieber ein paar Atemübungen und bereite dich innerlich auf deinen Tag vor.
  • Baue auch während der Arbeitszeit immer wieder Pausen für Atemübungen ein. Konzentriere dich genau auf deinen Atem und entspanne dich dabei. 
  • Hör auf deinen Körper. Wenn du Hunger hast, iss etwas. Hast du Durst, trinke. Wenn du erschöpft bist, mach eine Pause oder Feierabend. 
  • Höre deinen Mitmenschen besser zu. Konzentriere dich genau auf die Worte deines Gegenübers, ohne diese zu bewerten oder verurteilen. Das sorgt für inneren Frieden und bessere Beziehungen. 
  • Und am Ende des Tages kannst du entspannt ins Bett gehen -ohne Smartphone- und den Tag Revue passieren lassen. So sorgst du gleich noch für besseren, erholsameren Schlaf und bist am nächsten Tag wieder topfit und leistungsfähig.
  • Gerade am Anfang helfen uns Bücher, Podcasts, CDs und Apps, Achtsamkeit zu lernen und somit zufriedener zu sein (sieh meine Tipps hierzu weiter oben).

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